ブログソフトが更新した

僕がブログのソフトウェアを更新したところ、ちょっとサイトを掃除した。今から、日本語は愚か、ドイツ語も英語も同じブログで記事を書く。といっても、日本語は勉強するために一番集中している。

N2の合格から一生懸命頑張ったので、来月でN1を試してみる。最近は度々ドラマ観るが始めたから、聞き取りはよくなった感じがする。N1の練習では文法の本は75パーセント終わって、今週から聴解版を半分ぐらい学んだ。N2のころより分かりやすくなったそうだ。

2015年の勉強

このブログほとんど忘れちゃった。ごめんね。僕が最近、日本語の勉強は一生懸命頑張ってたんだけど。

2014年7月の日本語能力試験が失格してしまったからドイツ帰って以来、毎日二級の文法を復習した。それで、12月の日本語能力試験もう一度試してみたの。今回合格した。もちろんすごい嬉しいけど、のんびりしてばかりわけじゃない。

今年7月の一級に向かって勉強始めた。新しい文法はそんなに複雑じゃないんだから、すぐに終わることもできると思う。それに対して、新しい単語は圧倒的なことなの。二級のレベルは6千語以内ということだけど、一級は1万~1万2千ぐらいで覚えていいと思うよ。それで、毎週新しい単語の計画を作った。

読解理解にはキンドルという電子書籍デバイスを買った。鈴木光司のリングを読み始めたんだ。怖いけど、面白すぎて早く読める。

今からどうやって日本語を勉強するかな

今から、日本語能力試験N2級のぐらいレベル以上で日本語の形式的教育はあんまり出来ないと思う。そして、いろいろな日本語のオリジナルなことを勉強したいと思う。夏休みの初めから毎日日本語のテレビを観るようになった。小説読んだり、ゲームしたり、インタネット読んだり、映画観たりするときは必ず日本語で使うほうがいいと思うね。じゃ、これから暇の時で日本語ばかり使うの。

ゲームでは、オフラインではいろいろなニンテンドー3DSのゲームを買った。ふつうはストーリーとかテキストが多くみたいなゲームだ。オンラインゲームは日本語であんまりしたことないけど、今からドラゴンクエストXをゲームする。他のプレイヤーでよくしゃべるほうがいい勉強だと思う。その上、メインストーリーは新しい言葉すごく多い。その中世かファンタジーのような言葉は毎日生活であんまり使わないけど、映画とかマンガには便利だと思うよ。

動画は日本テレビを毎日観続けて、聴解にいい。文字を読めないでテレビを観ることまだ難しいのに。僕にとって日本語をわかるのは漢字がすごく便利だ。この間テレビでジブリのアニメを見て、よくわかったうれしい。

小説をすることはいろいろなアマゾンで買ったebookが買った。ebookはふつう総合辞書があるから、読めない漢字をタッチして辞書で調べることができる。便利な機能だから、ebookはふつうの本より分かりやすいと思う。

じゃ、すぐにドイツに帰ってしまうけど、日本語を勉強しに続けるようにするよ。

Noten und das Sommersemester

Mittlerweile hat das Sommersemester angefangen und ich wollte hier mal ein bisschen was zu den Noten des vergangenen Semesters, sowie die Planung meines aktuellen Semesters, schreiben.

Das Notensystem hier ist eine reine Prozentangabe. Man bekommt also eine Angabe zwischen 0 und 100, wobei 100 die maximalen Punkte sind. Zwischen 100 und 90 entspricht ungefähr einer deutschen Eins, 80 bis 90 einer Zwei, 70 bis 80 einer Drei, 60 bis 70 einer Vier, und unter 60 Punkten hat man nicht bestanden und bekommt auch keine Credits. Zusätzlich bekommt man eine zweite Note für Anwesenheit, da es eine Anwesenheitspflicht für alle Kurse gibt. Ab 80% Anwesenheit hat man bestanden – unter 80% bekommt man auch keinerlei Credits. Das ist eine spezielle Sonderregelung für Austauschstudenten – denn bei japanischen Studenten ist es in der Regel nur 66%, die man benötigt.

Da ich in allen Kursen 90-100% anwesend war, ist es keine Überraschung, dass ich in Punkto Anwesenheit überall bestanden habe. Auf meine Endnote war ich natürlich trotzdem sehr gespannt, zumal der Intensivsprachkurs und der Kanji 1000 Kurs doch teilweise sehr anstrengend waren, und ich mir sehr viel Mühe mit Vorbereitungen und Nacharbeiten gemacht habe.

Für den Intensivsprachkurs Japanisch (Elementary 2 bis Pre-Intermediate) habe ich 85, also im guten 2er Bereich, womit ich sehr zufrieden bin. Für den Kanji 1000 Kurs habe ich eine 86 bekommen, womit ich denke ich auch zufrieden sein kann. Für den Kurs Japanische Kultur und Kommunikation 2, der sich relativ schnell als Linguistikkurs herausstellte, habe ich eine 93 bekommen.

Rundum ein sehr erfolgreiches Semester. Ich hatte noch einen Füllerkurs in Mathematik, damit ich auf eine bestimmte Anzahl Credits komme, aber für mich steht hier während meines Auslandsaustausches das Sprachen lernen sehr im Vordergrund, wodurch sich meine Prioritäten zur Zeit ein bisschen verschoben haben. Den Mathematikkurs habe ich auch bestanden – da ich aber zum Teil die Hausaufgaben nicht machen konnte wegen Überschneidungen mit den Prüfungen der Sprachkurse, habe ich dort nur 70 Punkte.

Meine Semesterplanung fürs Sommersemester: Zum Einen wird natürlich der Sprachkurs weitergemacht, mit dem Intensivsprachkurs Japanisch (Intermediate 1 – Intermediate 2). Zusätzlich belege ich noch einen fortgeschrittenen Kurs namens Akademisches Japanisch 2 (Lesen/Schreiben), in dem wissenschaftliche Schriftsprache vermittelt wird. Darrüber hinaus werde ich auch Schriftzeichen weiterlernen im Kanji 2000 Kurs. Auch wird der Linguistik Kurs von der selben Dozentin wieder angeboten, mit anderen Inhalten als letztes Semester, als Japanische Kultur und Kommunikation 1. Zu guter Letzt benötige ich nochmal einen Füllerkurs um auf meine Credits zu kommen. Dafür mache ich Moderne Japanische Gesellschaft, eine Ringvorlesung mit verschiedenen Themen rund um die japanische Gesellschaft (Bildung, Wirtschaft, Ökonomie, Recht, Immigration).

Die erste Woche Uni ist auch schon vorbei und ich hatte einen guten Einblick in die Vorlesungen. Die Sprachkurse sind wie erwartet umfangreich, zumal das Niveau langsam relativ hoch wird. Im Intensivsprachkurs Japanisch wird in der zweiten Semesterhälfte ab und zu mit Tageszeitung statt Textbuch gearbeitet. Der Kanji 2000 Kurs setzt ein Niveau von JLPT N2 (europäisch C1) als Grundlage vorraus – also das gleiche Niveau, was verlangt wird, wenn ich mich in japanische Informatikvorlesungen reinsetzen wollen würde. Englisch gibt es im Grunde nirgendwo mehr, alle Erklärungen sind nur noch Japanisch-Japanisch – und da wird auch mittlerweile keine Rücksicht mehr auf Grammatik oder Wortschatz genommen.

Im Kanji 2000 Sprachkurs werden jede Woche 80 Schriftzeichen und knapp 600-640 Vokabeln vorgestellt, die in der darauffolgenden Woche abgefragt werden – mit einem benoteten Test.

Ich habe mich für Juli mal für den JLPT N2 angemeldet, was mit ein bisschen intensiverer Vorbereitung und den ganzen Sprachkursen in diesem Semester schaffbar sein sollte. Falls ich das Zertifikat knapp verfehle, bin ich mir sicher, dass ich es dann im Dezember in Berlin bestehen kann.

Elektronisches Wörterbuch

Heute kam mein neues elektronisches Wörterbuch endlich an. Voll geladen mit den besten Japanisch/Japanisch, Englisch/Japanisch, Japanisch/Englisch Wörterbüchern. Zusätzlich auch einige Enzyklopedien, Schriftzeichenwörterbücher, Fachwörterbücher, und vieles mehr. Das gute Stück ist heute auf den Markt gekommen (2014er Modell) und hat mich in der Vorbestellung rund 360 Euro gekostet. Jetzt wird es von mir erstmal auf Herz und Nieren geprüft.

Mein erster Eindruck ist ziemlich gut. Die Handschrifterkennung ist genial. Ich habe den ganzen Abend über verschiedene Schriftzeichen ausgetestet, und fast jedes wurde auf Anhieb erkannt. Und das, obwohl ich in der Regel als Linkshänder die Striche total falsch ansetze und die Strichreihenfolge auch überhaupt nicht beachte. Das Nachschlagen geht so sehr schnell von der Hand, auch bei unbekannten Zeichen.

Die Wörterbucheinträge sind auf den ersten Blick detailierter und vollständiger als man es von Jisho.org oder iPhone Apps kennt. Viele Wörter haben zustäzliche Erklärungen für unterschiedliche Kontexte, und mit den Beispielsätzen wird auch direkt klar, wie die Wörter benutzt werden müssen.

Mit einer “Jump” Funktion kann man beliebig zwischen den Wörterbüchern hin und her springen. Man kann zum Beispiel ein Wort im Japanisch/Japanisch Wörterbuch nachschlagen – und wenn in der Erklärung ein Wort vorkommt, dass man nicht kennt – dann dieses Wort markieren (Touchscreen) und zum Japanisch/Englisch Wörterbuch springen.

Mal gucken, wie sich das Gerät so die nächsten Monate im Einsatz schlägt. Die nächsten Tage werde ich mich dann mal an einige 3DS Games und Novels heranwagen, die mich bisher aufgrund fehlender Furigana abgeschreckt hatten.

Sehr teuer war das Gerät natürlich, aber nach einem Abend herumspielen damit bin ich mir sicher, dass sich die Investition gelohnt hat.

Ferien

So, ab heute hab ich offiziell Semesterferien. Alle meine Kurse sind durch und die letzten Prüfungen abgeschlossen. Bis Anfang April heisst es nun Ruhe von Sprachkursen und sonstigen Uni-bezogenen Aktivitäten und ein bisschen Erholung.

Wie schon im letzten Blogpost von gestern beschrieben, habe ich eine Vielzahl an Japanisch-Übungen für die Ferien geplant, um das im letzten Semester gelernte weiter zu stärken und zu festigen. Ich möchte viel japanische Texte lesen, japanische Videospiele spielen und japanische Podcasts hören. Natürlich ist das sehr anstrengend, und ich möchte mir auch viel Erholung gönnen, bevor es im April wieder los geht mit dem neuen Semester, was vermutlich wieder sehr anstrengend wird.

Der Februar ist relativ ruhig. Viele Mitstudenten von mir verlassen nach diesem Semester das Land und hier und da sind Abschiedsfeiern geplant. Ansonsten kann ich mich von dem vielen Unterricht erholen und vielleicht auch mal das ein oder andere Online-Spiel zocken. Das heisst, im Februar werde ich zum Großteil spontane kleinere Tagesausflüge machen oder die Zeit zu Hause verbringen.

Im März wiederum ist allerlei geplant. Anfang März bekomme ich für fast zwei Wochen Besuch aus Deutschland und zusammen wird Japan und Nagoya noch mal erneut erkundet bzw. von mir vorgestellt. Direkt im Anschluss geht es Mitte März für 4 Tage auf einen Trip mit meiner Freundin nach Kyoto und vielleicht auch Osaka, um sich dort mal Tempel und allerlei andere Sehenswürdigkeiten anzugucken. Wenn ich davon zurück bin, ist es fast schon wieder Ende März, und die Vorbereitungen für das kommende Semester gehen bald los!

Native Texte und Lernen von Japanisch in der Zukunft

In der vergangenen Woche habe ich mich mal vermehrt mit dem Lesen von originalen japanischen Texten auseinander gesetzt. Nachdem Lehrbücher und der Unterricht mir viel “grammatikalisch korrektes” Japanisch gelehrt haben, möchte ich mich in den nun kommenden Ferien an “echte” Texte heranwagen. Denn wie auch im Englischen oder Deutschen: echte Bücher, Filme, Videospiele und ähnliches benutzen vom Stil her oft eine komplett andere Sprache und Grammatik, als man es im Unterricht oder Schulbuch lernen würde.

Mein erster Schritt war der Kauf eines japanischen Nintendo 3DS-LL mitsamt allerlei umfangreicher JRPGs mit viel Text und Story. Unter anderem Dragon Quest 7 (Japan exklusiv für 3DS) hat mir bisher schon gute Dienste geleistet und allerlei Fantasy-bezogenes Vokabular gelehrt. Auch Grammatik lernt man sehr gut, weil man die Sprache einfach nutzt, ohne dass die Gespräche immer auf bestimmte Grammatikeinheiten zugeschnitten sind. Im Lehrunterricht steht bei einer Lektion Passiv im Vordergrund und plötzlich sind im Gespräch in jedem Satz 3x Passiv-Formen. Im Videospiel werden die Formen einfach genutzt, wenn sie passend klingen, und man muss die Konstrukte verstehen, ohne dass man vorher in der Kapitelüberschrift darauf vorbereitet wird. Die ersten rund 20 Spielstunden von Dragon Quest 7 waren sehr lehrreich. Das Spiel bietet Furigana über allen Kanji, das heisst, alle schwierigeren Schriftzeichen haben Lesehilfen klein über den Schriftzeichen eingeblendet. Das hilft ungemein – vorallem zum Nachschlagen in Online-Wörterbüchern. Ein Teil meiner JRPGs hat leider keine Furigana, was das Nachschlagen von unbekannten Wörtern nerviger macht.

Damit zu dem zweiten Schritt zum Japanisch lernen. Wie im letzten Blogartikel schon angekündigt, werde ich mir Mitte des nächsten Monats ein sehr gutes elektronisches Wörterbuch kaufen. Danach kann ich dann mit der Handschrifterkennung alle Wörter nachschlagen, auch wenn ich die Schriftzeichen nicht umbedingt kenne. Zudem sind die Übersetzungen und Beispielsätze viel qualitativer, als man es in kostenlosen Onlinewörterbüchern erwarten kann. Sobald man in ein fortgeschrittenes Niveau im Japanischen kommt, enttäuschen Onlinewörterbücher bei vielen Wörtern nur noch. Sobald ich so ein elektr. Wörterbuch gekauft habe, kann ich mich dann auch an die JRPGs wagen, die keine Furigana besitzen – Bravely Default steht ganz oben auf der Liste, was ich hier schon seit einigen Wochen rumliegen habe. Das Modell, das ich mir vorbestelle, kommt leider erst am 14.02. auf den Markt, weswegen ich mich noch gedulden muss.

Der dritte Schritt für meine Ferien ist der Einstieg in japanische Literatur. Ich möchte mich mal an echte Bücher wagen. Von einem japanischen Kollegen wurden mir einige japanische Autoren empfohlen, die einfach schreiben und trotzdem interessant sind. Ich habe entdeckt, dass ich die Kindle-App auf meinem iPad auf meinen japanischen Amazon.co.jp registrieren kann. Dort kann ich nun Kindle-Ebooks für 1-4 Euro pro Buch kaufen und direkt auf dem iPad lesen. Das erspart mir die Kosten für zusätzliche Koffer. Wenn ich nun Bücher hier im Laden kaufen würde, müsst ich sie ja irgendwie auch nach Deutschland bekommen. Mangas gibt es übrigens auch für den Kindle. Dort ist aber leider die Qualität – zumindest in der Kindle for iPad App – relativ bescheiden und niedrig-auflösend, weswegen ich vorerst davon absehe mir Mangas dafür zu kaufen. Wie im Kindle Store üblich, kann man sich auch kostenlose Leseproben auf das Gerät schicken lassen – meistens die ersten 5-6 Seiten der Bücher. Da kann man dann schonmal nachgucken, inwieweit einem der Sprachstil des Autors grammatikalisch überfordert oder auch nicht. Ich werde selbst mal ein bisschen herumschauen, und im Anschluss hier auf dem Blog mal einen Überblick geben.

So viel zu meinen nächsten Schritten. Mein Kanji 1000 Kurs ist mittlerweile übrigens abgeschlossen, mein Intensivsprachkurs Japanisch hat morgen wiederum den letzten Tag. Ab Dienstag hab ich also Ferien und kann mich ein bisschen von dem ganzen Lernen erholen. Über die Ferien habe ich mir vorgenommen, einen Haufen Vokabeln nachzuholen und viel neues zu Lernen. Ausserdem möchte ich mich halt, wie oben beschrieben, mit nativen japanischen Texten – sei es Videospiele oder Bücher – auseinander setzen. Mein nächster Intensivsprachkurs, dieses Mal “Intermediate 1 + Intermediate 2”, der mich dann bis kurz vor JLPT N2 Niveau bringen soll, startet Mitte April und läuft vermutlich bis Ende Juli.